This is just the beginning!

35mm

“You know why? Because I am always right. It’s something my…my old pal, Gandhi here,
knows a little something about, because, you see, we are both egotistical peas in a giant narcissistic pod.”
(Dr. Cox)

Weise Worte von Dr. Percival Ulysses Cox, die auch ich beherzigen werde. Denn heute, am 11.12.13 startet Mighty-Movies, ein ambitioniertes Herzensprojekt meinerseits nach langer, nach sehr langer, Anlaufzeit endlich. Und dieses Projekt ist, wie es der schlaue Mann mit dem weißen Kittel so schön sagte, erst einmal nur für mich. Eine kleine Fingerübung, die meinen Schreibstil verfeinern soll, die mein Auge für Filme schärft, die mich mit der Zeit mehr Hintergründe und Details von Filmen erkennen lässt, die eventuell eines Tages auch meinen Lebenslauf aufpeppt und für mein Studium nützlich ist. Und falls der ein oder andere Leser gefallen an dem findet, was ich tue, dann ist das ein nicht unwesentlicher Bonus.

Aber was genau soll das hier eigentlich werden? Mighty-Movies (danke übrigens an die Friedrichsstraße 23a für die Hilfe bei der Namenssuche!) wird, sich mit Filmen beschäftigen. Mit vielen Filmen. Ziel ist es fürs erste jede Woche (und zwar immer donnerstags) einen Text zu veröffentlichen, je nachdem wie die Zeit mitspielt wird diese Zahl auf zwei oder mehr erweitert werden. Hauptsächlich wird es sich dabei um Filmkritiken handeln.
Hauptsächlich, aber nicht ausschließlich. Wenn ich mal eine schöne DVD-Fassung in die Hand bekomme (aktuell steht beispielsweise die limitierte Breaking Bad-Komplettsammlung noch unverpackt in meinem Schrank, Game of Thrones Staffel 3 ist schon vorbestellt und ich erwarte für 2015 die Ultimate Middle Earth Bluray-Collection) werde ich ein unboxing-Video erstellen, ich werde verschiedene thematische Artikel schreiben (mir schwebt schon seit längerem etwas über die Entstehung des Quality-TV in seiner aktuellen Form vor), filmgeschichtliche Perioden oder filmtheoretische Entwicklungen vorstellen, oder einfach meinen Senf zu Meldungen, wie die Disney-Übernahme von Lucasfilms (und auch deren Monopolstellung) abgeben.

Aber wer ist überhaupt dieses »ich«? Es ist ein Mainzer Student der Filmwissenschaften, Germanistik und Geschichte, der jetzt ausprobiert, ob er sich möglicherweise eines Tages mit solch einer Beschäftigung sein Geld verdienen möchte. Einer der sich grundsätzlich jeden Film erst einmal ansieht, der kein besonderes Genre bevorzugt (auch wenn er den Western als das Königsgenre bezeichnet und dem Horrorfilm nicht unbedingt so viel Aufmerksamkeit widmet), ein Anhänger des erzählenden Kinos, der die Geschichten knapp neben dem Mainstream-Highway verehrt, jemand der immer subjektiv wertet, dies aber niemals unbegründet.

Und einer, der Spoiler hasst. Daher habe ich mir ein kleines System überlegt, eine Spoiler-Ampel. Denn für mich ist es, und ich wähle nun ein Beispiel, dass bereits ins Allgemeinwissen übergangen sein sollte, bereits ein Spoiler, wenn mir jemandem erzählt, wie toll doch in Star Wars – Episode 5: The Empire Strikes Back (1980) der Twist gegen Ende war. Darum, wenn ich so etwas in meinem Text schreiben würde, also eine Andeutung über Überraschungen oder Wendungen oder allgemein zum Ende des Filmes, würde die Spoiler-Ampel auf Gelb gestellt sein. Sollte ich konkreter werden, und tatsächlich verraten, wer denn der alte Skywalker ist, dann würde die Ampel in Rot erstrahlen. Und, ihr ahnt es sicherlich schon, spoilerfreie Beiträge werden grün markiert.

Also noch einmal:

„Wenn das Imperium zurückschlägt, dann richtig. Das großartige Finale ist nur die Sahne auf dieser umwerfenden Filmtorte […]“
–> grünes Licht.

„Wenn das Imperium zurückschlägt, dann richtig. Und zwar mit einem üblen Twist, der vollkommen zu Recht in die Filmgeschichte einging […]“
–> gelbes Licht.

„ […] ehe die unendlich oft (falsch) zitierte Enthüllung des dunklen Lords kommt: No, I am your father.“
–> rotes Licht.

Doch wichtiger als der Beginn einer Filmkritik ist deren Ende und das gefällte Urteil. Bewertet wird bei mir in Schulnoten (1 die beste Wertung, 6 die Schlechteste), da ich bei einer Skala von 1-10 wesentlich kritischer bin und ihr wohl niemals einen Film mit Bestnoten sehen würdet.

Aber jetzt genug um den heißen Brei geredet, ich wünsche mir viel Erfolg und euch viel Spaß, wenn es morgen mit Carrie (2013) losgeht. Um 10 nach 10.

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2 Kommentare zu “This is just the beginning!”

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