Media Monday #197

Runde 197 des Media Mondays:

1. Bei Science-Fiction-Filmen sehe ich ja gerne über manches unlogische Detail hinweg, allerdings ____ Mir fällt hier gerade leider kein Film ein, der durch zu große Logiklöcher zerstört wurde, bin vermutlich im Verdrängen ganz gut 😉 Generell hat jeder Regisseur bei mir einen großen Vertrauensvorschuss, was die Logik im Film angeht, ich achte schlicht und ergreifend nicht darauf, ob alles logisch ist. Wenn mir deshalb mal was auffällt, dann ist es wirklich sehr schlecht gemacht worden .

2. Selbstjustiz in Filmen/Serien wird nur selten wirklich thematisiert, häufig begeben sich die Protagonisten auf diesen Pfad, ohne dass dies irgendwie angesprochen wird bzw. es komplett nebensächlich bleibt (Taken) oder gar glorifiziert wird (Spiel mir das Lied vom Tod und sehr viele andere Western).

3. Das Durchbrechen der vierten Wand – die direkte Ansprache des Publikums/Lesers – wird von Kevin Spacey in House of Cards perfektioniert.

4. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen, beispielsweise Kevin allein zu Hause, finde ich merkwürdig irritierend, wenn man sie an einem anderen Tag oder zu einer anderen Jahreszeit anschaut.

5. Reale Figuren in fiktive Geschichten einzubeziehen kann in die Hose gehen, jedoch hat (sorry Schlopsi 😀 ) Rick Yancey dies im Monstrumologen wunderbar gelöst. Der Wendigo beispielsweise wurde in der westlichen Welt v.a. durch die Kurzgeschichte The Wendigo von Algernon Blackwood bekannt, welcher im zweiten Band als Journalist auftritt und sich an einer Jagd an einem solchen Wendigo beteiligt oder im dritten Band lässt er Sir Arthur Conan Doyle,  welcher von dem Protagonisten Yanceys zur Erfindung des Sherlock Holmes inspiriert wurde.

6. Die freien Tage habe ich genutzt, um einige Serien an- bzw. weiterzuschauen. Terra Nova wurde noch einmal neu angefangen, damit ich sie diesmal zu Ende sehen kann (interessantes Setting, schlechter Fokus), Orange is the New Black (ziemlich cool) und Weed (ganz nette Unterhaltung) habe ich angefangen, Gotham weitergeschaut. Und verdammt viel Kuchen gefuttert!

7. Zuletzt gesehen habe ich Orange is the new Black S01 E02 und das war ziemlich ordentlich, weil die Serie das richtige Verhältnis aus Drama, Realismus und Humor hat. Ausführlicher kommts wahrscheinlich noch .

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9 Kommentare zu “Media Monday #197”

  1. „Orange Is The New Black“ schau ich auch gerade. Besonders die Folgen, die den Fokus auf die transidente Inhaftierte legen, gehen mir ziemlich nah.

  2. „Terra Nova“ fand ich übrigens ziemlich gut bzw. eben unterhaltsam. Hätte gerne noch mehr davon gesehen, aber die Serie erinnert ja auch an „Avatar“, der mit bekannterweise auf gefallen hat… 😉

    1. find auch das Setting richtig cool bzw. die komplette Idee (Dinos!!!! 😀 ), fand aber (zumindest in meiner Erinnerung an die ersten vier, fünf Episoden, die ich nach Release gesehen hab), dass der Fokus zu sehr auf Familen-Melodram gelegt wurde, und das der Vater-Sohn-Konflikt wichtiger bzw. gefährlicher ist, als dass da bspw. ein T-Rex Jagd auf Menschen macht oder Ressourcenknappheit in einer dem Menschen gegenüber feindliche Welt thematisiert wird

  3. Du bist schuld, wenn der SuB weiterwächst… du allein! ;D
    Auf „Orange is the New Black“ habe ich auch mächtig Bock. Wird zwar noch warten müssen, aber das steigert nur die Vorfreude.

  4. Mir fallen Logiklöcher auch meistens erst dann auf, wenn sie schon gravierend sind 😉 Die normalen Kleinen ignoriert man einfach, sonst macht man sich den ganzen Sehspaß kaputt 😉
    Was ist denn Terra Nova oder muss ich da extra googlen?

    1. in Terra Nova ist die Erde irgendwann im 22. Jahrhundert oder so total verseucht und praktisch zerstört, so dass man via Zeitmaschine einen Neuanfang wagt und ausgewählte Menschen in eine Kolonie etwa 80 Mio Jahre vorher schickt

      eigentlich ein richtig cooles Szenario, mit einem radikalen Frontier-Mythos und dem Aufeinandertreffen von Technik und Dinos(!!!), meiner Meinung nach wurde das Setting aber ein wenig verhunzt, weil man die Familie der Protagonisten zu stark in den Mittelpunkt gestellt hat und es so eben ’nur‘ ein Familiendrama in einem außergewöhnlichen Setting ist. zumindest war das in den ersten vier oder fünf Episoden, die ich damals nach Release gesehen hatte so, ob die Serie sich danach weiterentwickelt weiß ich (noch) nicht 😉

      1. *aaaah* Das sagt mir was. Ich glaube, davon habe ich den Pilotfilm gesehen. Da gibt es dann schon eine militärische Station oder so… zumindest sind die bewaffnet usw.

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