Top Five Zweitausendfünfzehn

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2014 war für mich ein mageres Kinojahr, 2015 war noch magerer. Ich bin mir nicht mal sicher, ob meine Kinobesuche im zweistelligen Bereich lagen. Rhetorische Frage: Ist es trauriger, dass über die Hälfte der Filme keine eigenständigen Original-Produktionen sind? Hier, nach der Liste der verpassten, meine tatsächlichen Kino-Highlights 2015. Maßgebend war dabei nicht das Produktionsjahr, sondern der deutsche Kino-Release.

#5 Wild Tales (R: Damián Szifron, AR/ES 2014): Der argentinische Episodenfilm bietet kurzweilige Unterhaltung mit einer Prise Gesellschaftskritik und einem wunderbar bösartigen Sarkasmus.

#4 Jurassic World (R: Colin Trevorrow, US 2015): Dinos auf der großen Leinwand: ein stetes Vergnügen, insbesondere für ein kleine und große Jungs. Jurassic World ist ein toller Sommer-Blockbuster, der auch auf anderen Ebenen funktioniert und unter anderem der Filmindustrie einen Spiegel vorhält.

#3 Mad Max: Fury Road (R: George Miller, AU 2015): Die Handlung von Mad Max mag denkbar dünn und unspektakulär sein, die Bilder sind es umso mehr. Harte und kompromisslose Action, eine hohe Schlagzahl und eine furiose Verfolgungsjagd nach der anderen.

#2 Star Wars Episode VII: The Force Awakens (R: J. J. Abrams, US 2015): Offenkundige Schwächen schmälern das Weltraum-Abenteuer kaum. Star Wars 7 dringt zur Kernessenz der Space Opera vor und wird zu einer kurzweiligen Reise zu den Sternen.

#1 Birdman (R: Alejandro González Iñarritu, CA/FR/US 2014): Iñarritus Rundumschlag gegen die Medien- und Kinolandschaft entpuppt sich als ästhetisches Meisterwerk, dass zurecht zum großen Sieger der letztjährigen Oscars avancierte.

Anmerkung: Ich wollte es nicht direkt in den „richtigen“ Text reinpacken, da es den Film gewissermaßen schmälert, wollte aber trotzdem ihn nicht einfach so stehen lassen. Normalerweise hat etwas, wie Wild Tales in einer solchen Aufzählung herzlich wenig zu suchen. Macht Spaß zum schauen, ist ein grundsolider, teils sehr lustiger Streifen, nicht mehr, nicht weniger. Die Top 3 haben mich absolut köstlich amüsiert, sind meiner Meinung nach auch über ihren Unterhaltungswert hinaus sehr gute Filme, die Gesprächs- und Gedankenstoff liefern. In Abstrichen Platz vier und definitiv Platz fünf sind aber eher dem Mangel an Alternativen geschuldet.

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4 Kommentare zu “Top Five Zweitausendfünfzehn”

  1. Hast du Slow West gesehen? Den fand ich ja auch noch echt toll dieses Jahr. Birdman zähle ich zu 2014, sonst fand ich den aber auch herausragend und Mad Max ebenso, vor allem den Schnitt!!!

    1. leider nein, der ist auch ziemlich knapp an meinen verpassten Sieben vorbeigeschrammt 😀
      stimmt, Birdman ist ja auch 2014 produziert worden, weil ich den aber erst 15 gesehen habe (ich glaube sogar in der Sneak, also noch vor offiziellem deutschen Start) und weil die Liste sonst noch magerer ausgesehen hätte, hab ich den einfach noch hier dazu genommen 😀

    1. danke 🙂
      ich schau mal, ob ichs in der nächsten Woche mir mal anschauen kann, spätestens Anfang Februar wirds dann veröffentlicht 🙂

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