Trailer-Check: Game of Thrones Season 6 Hall of Faces

Game of Thrones
Season 6

Release: 24. April 2016
u.a. mit Emilia Clarke, Peter Dinklage, Nicolaj Coster-Waldau

Ampel - Rot

Die sechste, und gerüchtehalber vorletzte Staffel von Game of Thrones, wartet mit einer recht interessanten Marketing-Strategie auf. Beinahe alles drehte sich um den verstorbenen Jon Snow, was im Grunde drei Möglichkeiten offen lässt: Die Macher zementieren ihren Ruf und heben die Unvorhersehbarkeit auf ein komplett neues Level, in dem sie das Publikum auf Jon Snows Rückkehr hoffen und warten lassen und ihm diesen Wunsch versagen. Snow wird in Form von Rückblenden zurückkehren, was aber kaum großartige Geschichten zu bieten hat – Snow ist für die spannenden Ereignisse vor Game of Thrones zu jung und hat sich mit der Serie mit- und weiterentwickelt. Oder Snow wird wiederbelebt und wird die Rolle als wiederauferstandener Rächer einnehmen, die gerüchtenzufolge (ich habe die Bücher noch nicht fertig gelesen) seine Mutter inne hatte.

Generell wird aber erstaunlich viel in die Vergangenheit geblickt. Auch bei diesem, möglicherweise finalem, Teaser gibt es kaum bis nichts neues, v.a. aber Vergangenes zu sehen: Die Köpfe der wichtigsten verstorbenen Figuren in der Hall of Faces sind zu sehen, während ihre Stimmen aus dem Off zu hören sind.

Es könnte ein atmosphärisch sehr guter und dichter Teaser, ohne weiteren Belang sein, wäre da nicht die letzte Einstellung, die dem ein oder anderen Zuschauer Angstschweiß auf die Stirn treiben wird: Tyrion Lannisters Kopf befindet sich neben denen von Rob und Ned Stark oder Geoffrey Baratheon.

Ich persönlich sehe zumindest mittelfristig drei Personen als unsterblich an: Daenerys Targaryen, Bran Stark und eben Tyrion Lannister. Daenerys und Bran sind für ihre jeweiligen Handlungsstränge zu wichtig, um sie einfach sterben zu lassen, insbesondere mit Daenerys Tod würde der Schauplatz abseits von Westeros quassi vollständig wegbrechen, Bran wurde als eine Art . Bei Tyrion ist das etwas anders. Für die Erzählung hat er keine solche zentrale Wichtigkeit, viel mehr wandert zwischen den Arcs umher. Er ist aber als Identifikationsfigur und Sympathieträger enorm wichtigen – gemeinsam mit Sam ist er wohl die einzig wirklich positive Figur innerhalb der Serie, die noch am Leben ist. Und ohne einen angemessenen Ersatz wird man auf ihn kaum verzichten können.

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