Serienmittwoch #9

Gaz Alazraki, Melissa Rosenberg, Steven DeKnight, Marta Kauffman, Michael Showalter, Raphael Bob-Waksberg, Glenn Kessler

Kurz vorm ersten Jubiläum: Corlys Serienmittwoch:

#9 Wieso seit ihr eigentlich Serienliebhaber? Was mögt ihr so daran?

Lange Zeit war Scrubs eigentlich die einzige Serie, die ich gern gesehen und gemocht habe. Also nach dem Kindheitsalter, in denen man voller Begeisterung vor Pokemon, Darkwing Duck oder Aladdin saß. Bis mir irgendwann ein Klassenkamerad die ersten beiden Staffeln Lost in die Hand gedrückt und mich quasi zum sehen gezwungen hatte. Anschließend war ich angefixt. Wie viele Serien ich derzeit schaue, weiß ich gar nicht, da hab ich schon längst den Überblick verloren. Das letzte, was ich gesehen habe war aber The Last Kingdom, wozu voraussichtlich am Freitag eine Kritik kommen sollte.

Was ich am Medium der Serie mag ist zweierlei: In erster Linie die Möglichkeit epischer Erzählungen. In einer Serie kann und wird den Figuren Raum gegeben sich zu entwickeln, ohnehin bietet sie deutlich mehr Platz auch für verschiedene Figuren. Man stelle sich mal die Handlung von Game of Thrones als Kinofilm vor – auf was alles hätte man verzichten müssen? Selbstverständlich existiert durch die Länge auch die Gefahr des Leerlaufs, das Langeweile entsteht – bisher hatte ich aber diesbezüglich ein relativ gutes Händchen bei der Serienauswahl. Interessant ist diesbezüglich auch die Staffellänge. Lange waren rund 20 Episoden á 42 Minuten für Drama bzw. 21 Minuten für Comedy (Info am Rande: Kalkuliert wurde immer mit einer ganzen bzw. halben Stunde im Fernsehen und entsprechenden Werbeblöcken von 1x/2x 9 Minuten) pro Staffel üblich, inzwischen sind v.a. im Bereich des Quality TV 10-12 Episoden üblich, von jeweils knapp über 50 Minuten. Der (häufig im Verhältnis uninteressante) Mittelteil wird reduziert, das erzählerische Tempo erhöht und das Serienbudget kann auf die etwas mehr als die halbe Spielzeit angewandt werden.

Der zweite Grund ist eigentlich eine Lüge. Durch die kürzere Spieldauer einer Episode ist die Hemmschwelle eine Folge zu starten deutlich geringer, als bei einer Serie. Wenn ich eine halbe Stunde zu überbrücken habe, schau ich mir gerne Archer an, wenn ich eine Weile gelernt habe oder während dem Essen oder vorm Schlafen gehen werfe ich einen Blick auf Dexter und Konsorten. Das es selten bei einer Folge bleibt und im Endeffekt meist mehr Zeit draufgeht, als wenn man einen Film gesehen hätte, dürfte sich von selbst erklären.

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2 Kommentare zu “Serienmittwoch #9”

  1. Huhu,

    irgendwie ist Pokemon völlig an mir vorbei geschwämmt. War wohl auch erst nach meiner Kindheitszeit. Aber auch so hätte mich das überhaupt nicht angesprochen.

    Ich würde wohl auch den Überblick meiner Serien verlieren, aber ich hab mir jetzt Listen angelegt und damit klappt es eigentlich ziemlich gut.

    Stimmt, mit den vielen Charaktere hast du natürlich auch Recht. Das ist auch eine gute Sache.

    Stimmt, ich hab auch mehrfach Serien mit 13 Folgen oder so gesehen, aber ich mag immer noch die mit 20 Folgen lieber und die gibt’s ja auch immer noch. Die mit 13 Folgen gehen immer so schnell vorbei. Aber natürlich ist es schon toll auch eine ganze Stunde am Tag Serien zu gucken oder auch mal zwei, wenn zwei Folgen hintereinander kommt.

    LG Corly

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