Filmtagebuch Januar 2017

Filmtagebuch

Januar 2017

Gotham Staffel 1 – 8/10
Schöne Premierenstaffel, die eine gelungene Atmosphäre einer korrupten und von grundauf verdorbenen Stadt heraufbeschwört. Dem film noir sehr nah bietet er eine willkommene andere Perspektive auf das derzeit allgegenwärtige Superheldenspektakel.

True Detective S01E01-06 – ohne Wertung
Sehr interessante und herausragend gespielte Charakterstudie zweier Cops im Kontext eines obskuren Mordfalls.

Peaky Blinders S01E01-E02 – ohne Wertung
Starker Einstieg in die kriminelle Unterwelt Birminghams während der 1920er Jahre.

Zoolander No. 2 (2016) – 5,5/10 Punkten
Etwas bissiger als sein Vorgänger, wodurch zwar eine satirische Perspektive zwar eher durchscheint, aber dennoch schlicht und ergreifend nicht gut genug für höhere Ansprüche. Typischer Sonntagnachmittagsfilm, mit ein paar vereinzelten Lachern und solider Unterhaltung.

World War Z (2014) – 6,5/10 Punkten
Entführt die Figur des Zombies endgültig ins massentaugliche Blockbusterkino. Solider Thriller, der den Grundstein für ein wesentlich interessanteres Sequel legt.

Warm Bodies (2013) – 6,5/10 Punkten
Innovativce und sympathische Erzählung, mit ordentlicher Portion Selbstironie, die sich zwar etwas im Kitsch verliert, aber dennoch sehr viel mehr zu bieten hat, als die Twilight-Welle auf der sie mit schwamm.

La La Land (2016) – 7/10 Punkten – Kritik
Liebeserklärung an Kino- und Musikgeschichte, selbstironischer Blick auf Hollywood und Jazz-Rivavel – seinen hohen Ambitionen wird La La Land nicht gerecht und bietet nur eine schöne, wenn auch überaus kitschige Musical-Romanze.

King Kong (1933) -7,5/10 Punkten
Über achtzig Jahre ales Effektkino, welches immer noch funktioniert und nicht nur eine cinematographische Ikone, sondern auch ein eigenes Subgenre erschuff und prägte.

Son of a Gun (2014) – 6,5/10 Punkten
Solider, wenn auch zuweilen recht konstruierter Thriller mit einem gut aufgelegten Ewan McGregor als Krimineller mit Prinzipien.

Daddys Home (2015) – 6,5/10 Punkten
Typische Will Ferell Komödie mit einer wenig innovativen Story, zwei gutaufgelegten Hauptdarstellern und überraschend viel Charme.

Scouts vs. Zombies (2015) – 7/10 Punkten
Manchmal zwar etwas over-the-top funktioniert der Film aber nicht nur als Parodie, sondern auch als klassischer Zombie-Film – wenn auch mit überdurchschnittlich hohen humoristischen Einlagen – überraschend gut.

The Handmaid (2016) – 8/10 Punkten
Ein weiterer Geniestreich Parks! Mit einem Hauch von Rashomon entspinnt sich in atemberaubende Ästhetik gepackt eine Studie menschlicher Beziehungen und Abgründe.

Franklyn (2009) – 9/10 Punkten (Rewatch)
Episodisch erzählt spielt Franklyn hervorragend mit verschiedenen Stufen und Wahrnehmungen von Realität.

Passengers (2016) – 7/10 Punkten
Etwas inkonsequent erzählt, doch mit herrlichen Bildern und zwei sehr charismatischen Protagonisten. Liefert genau das, was er verspricht: gute Sci-Fi-Unterhaltung.

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