Media-Monday #297

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Hier gehts zum Media Monday. Neue Kritiken und Texte rund ums Kino von meiner Wenigkeit erscheinen künftig hier.

1. ____ hat mich regelrecht gefesselt ____ .

2. So richtig herzhaft lachen musste ich bei John Olivers ’neuer‘ Kampagne, um etwas Bildung ins Weiße Haus zu bringen. Hier gehts zur entsprechenden Show.

3. The Great Gatsby von Baz Luhrman ist völlig zu Unrecht verkannt und sollte für seine werkgetreue Adaption(!) gepriesen werden.

4. Ich muss mir unbedingt mal wieder Blade Runner anschauen, schließlich kommt der zweite immer näher – und mal ehrlich, kann man diesen Film zu oft sehen?

5. Westworld ist einer der Serien’neustarts‘, auf die ich mich immens freue, immerhin vereint es meine beiden liebsten Genres.

6. Thema Buddy-Movies: Terrence Hill und Bud Spencer bilden ein großartiges Gespann, denn ____ . Dafür bedarf es beim besten Willen keiner Erklärung.

7. Zuletzt habe ich The Lego Movie gesehen und das war nicht so meins, weil alles viel zu hektisch und überdreht war und v.a. der Soundtrack mir ziemlich auf männliche Teile ging.

Filmtagebuch Februar 2017

The Girl Next Door (2004) – 7/10 Punkten (Rewatch)
Unterhaltsamer und charmanter Teenie-Film mit Elisha Cuthbert und Emile Hirsch, auf überraschend hohem Niveau.

Frontier E01-02 – ohne Wertung
Das Setting bietet einiges an Potential, die Umsetzung ist häufig leider sehr mittelmäßig.

Lights Out (2016) – 4/10 Punkten (Kritik)
Die eigentlich gute Idee leidet an der modernen Horrorfilm-Krankheit: Das ganze Pulver wird viel zu schnell verschossen. Und so bekommen die Schocker des Finales keinen beängstigenden, sondern eher einen belustigenden Charakter.

Neruda (2016) – 7,5/10 Punkten
Faszinierend inszeniertes Biopic über einen Poeten voller Widersprüchlichkeiten.

Hell on Wheels S02 E01-04 – ohne Wertung
Macht da weiter, wo es aufgehört hat: Romantisiert den Wilden Westen bis zu jenem Moment, in dem Menschen ins Bild laufen. Dreckig und realistisch, fernab jeglichen Pathos.

Filmtagebuch Januar 2017

Filmtagebuch

Januar 2017

Gotham Staffel 1 – 8/10
Schöne Premierenstaffel, die eine gelungene Atmosphäre einer korrupten und von grundauf verdorbenen Stadt heraufbeschwört. Dem film noir sehr nah bietet er eine willkommene andere Perspektive auf das derzeit allgegenwärtige Superheldenspektakel.

True Detective S01E01-06 – ohne Wertung
Sehr interessante und herausragend gespielte Charakterstudie zweier Cops im Kontext eines obskuren Mordfalls.

Peaky Blinders S01E01-E02 – ohne Wertung
Starker Einstieg in die kriminelle Unterwelt Birminghams während der 1920er Jahre.

Zoolander No. 2 (2016) – 5,5/10 Punkten
Etwas bissiger als sein Vorgänger, wodurch zwar eine satirische Perspektive zwar eher durchscheint, aber dennoch schlicht und ergreifend nicht gut genug für höhere Ansprüche. Typischer Sonntagnachmittagsfilm, mit ein paar vereinzelten Lachern und solider Unterhaltung.

World War Z (2014) – 6,5/10 Punkten
Entführt die Figur des Zombies endgültig ins massentaugliche Blockbusterkino. Solider Thriller, der den Grundstein für ein wesentlich interessanteres Sequel legt.

Warm Bodies (2013) – 6,5/10 Punkten
Innovativce und sympathische Erzählung, mit ordentlicher Portion Selbstironie, die sich zwar etwas im Kitsch verliert, aber dennoch sehr viel mehr zu bieten hat, als die Twilight-Welle auf der sie mit schwamm.

La La Land (2016) – 7/10 Punkten – Kritik
Liebeserklärung an Kino- und Musikgeschichte, selbstironischer Blick auf Hollywood und Jazz-Rivavel – seinen hohen Ambitionen wird La La Land nicht gerecht und bietet nur eine schöne, wenn auch überaus kitschige Musical-Romanze.

King Kong (1933) -7,5/10 Punkten
Über achtzig Jahre ales Effektkino, welches immer noch funktioniert und nicht nur eine cinematographische Ikone, sondern auch ein eigenes Subgenre erschuff und prägte.

Son of a Gun (2014) – 6,5/10 Punkten
Solider, wenn auch zuweilen recht konstruierter Thriller mit einem gut aufgelegten Ewan McGregor als Krimineller mit Prinzipien.

Daddys Home (2015) – 6,5/10 Punkten
Typische Will Ferell Komödie mit einer wenig innovativen Story, zwei gutaufgelegten Hauptdarstellern und überraschend viel Charme.

Scouts vs. Zombies (2015) – 7/10 Punkten
Manchmal zwar etwas over-the-top funktioniert der Film aber nicht nur als Parodie, sondern auch als klassischer Zombie-Film – wenn auch mit überdurchschnittlich hohen humoristischen Einlagen – überraschend gut.

The Handmaid (2016) – 8/10 Punkten
Ein weiterer Geniestreich Parks! Mit einem Hauch von Rashomon entspinnt sich in atemberaubende Ästhetik gepackt eine Studie menschlicher Beziehungen und Abgründe.

Franklyn (2009) – 9/10 Punkten (Rewatch)
Episodisch erzählt spielt Franklyn hervorragend mit verschiedenen Stufen und Wahrnehmungen von Realität.

Passengers (2016) – 7/10 Punkten
Etwas inkonsequent erzählt, doch mit herrlichen Bildern und zwei sehr charismatischen Protagonisten. Liefert genau das, was er verspricht: gute Sci-Fi-Unterhaltung.

Media Monday #292

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Media Monday:

1. Die Oscar-Nominierungen hab ich mir noch gar nicht angeschaut. Hab nur am Rande mitbekommen, dass La La Land bei diesen übermäßig groß vertreten ist und dass es ethnisch schön vielfältig gehalten wurde.

2. Sehr gespannt bin ich ja schon auf Kong: Skull Island und die (möglicherweise moderne) Adaption King Kongs. Und selbstverständlich – wenn auch mit zwiespältigeren Gefühlen – auf den neuen Blade Runner!

3. Gemessen an dem Budget von ____ , muss ich ja sagen ____ . In Ermangelung einer besseren Antwort verweise ich einfach mal auf die generell deutlich zu hoch liegenden Budgets aller neueren Adam Sandler-Filme.

4. Es von Stephen King ist absolut fesselnde Lektüre, denn sie fesselt im wahrsten Sinne des Wortes seine Leserschaft ans Sofa/Bett/Sessel/sonstige Sitz- und Liegemöglichkeit.

5. Ohne meine kleine, aber feine DVD/Blu-ray-Sammlung würde ich mein Heimkino nur halb so sehr genießen, immerhin geht es dabei um mehr als nur irgendein modernes und technisch hochwertiges Fernseh- und Soundgerät .

6. Eine These für die ich vermutlich gleich virtuell gesteinigt werde, aber Passengers ist in meinen Augen gewissermaßen besser als La La Land, den er gibt sich nicht als mehr aus, als er ist. Wo Passengers als solide Sci-Fi-Unterhaltung mit atemberaubender Optik glänzt, blieb La La Land mit seinem Anspruch der selbstironischen Auseinandersetzung mit Hollywood und der vermeintlichen Liebeserklärung an Kino- und Filmgeschichte weit hinter – zumindest meinen – Erwartungen zurück. Eine sehr schöne, wenn auch übermäßige Geschichte, aber leider auch nicht mehr.

7. Zuletzt habe ich mit dem vierten Band der Barthimäus Reihe von Jonathan Stroud angefangen. und das war ____ , weil ____ .

Serienmittwoch: Von zu früh eingestellten Serien

Mittwoch ist Serienmittwoch. Die Frage dieser Woche:

Was haltet ihr von dem neuen Trend Serien so schnell einzustellen, wenn die Sendezahlen angeblich zu niedrig sind?

Erstmal, neu ist dieser Trend nicht. Der Film ist – und war schon seit seiner Erfindung – eine extrem kommerzielle Kunstform, die sich sehr stark vom markt- und preispolitischen Prinzipien beeinflussen lässt und ließ. Was neu ist, ist diese große Popularität des Serienmediums, die zwangsläufig in einem Überangebot resultierte. Überangebot! Das heißt, es wird mehr produziert, als der Markt benötigt und viele Produkte bleiben unweigerlich auf der Strecke.

Aus künstlerischer und narrativer Perspektive – und für mich persönlich ist letztere die wichtigste – ist das selbstverständlich ziemlich bedauerlich. Viele tolle Geschichten werden so nicht auserzählt. Das klassische Beispiel hier ist und bleibt wohl Joss Whedons Firefly. Allerdings sehe ich das insgesamt ziemlich pragmatisch. Die Sender müssen kommerziell vielversprechend handeln, um weiter bestehen zu können. Und die andere Seite der Medaille ist: Wie viele wirklich großartige Serien wären uns vorenthalten geblieben, hätten die Sender ihre finanziellen Mittel bei Produkten verpulvert, die nicht ausreichend anklang fanden? Ich denke, die Zahl der Serien, die wirklich absolut zu unrecht eingestellt wurden, hält sich in solch überschaubarer Anzahl, dass sie getrost vernachlässigt werden kann, während wir uns auf dem TV-Markt der 2010er Jahre mit wahrlich genug hochwertiger Kost – was sowohl Kritiker als auch Publikum angeht – vergnügen können.

Ich habe vor ein paar Wochen auf meinem Erstblog einen Artikel über ebenjene Schattenseite des seriellen Erzählens und die Gefahr der frühen Absetzung geschrieben, falls jemanden eine ausführlichere Auseinandersetzung mit dem Thema interessiert.

Media Monday #280

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Zum Regelwerk des Media-Mondays gehts hier, zu meinem neuesten Geschreibsel über Film, Kino und Fernsehn hier

1. Doctor Strange ist ein sehr guter Unterhaltungsfilm, der aber leider die Chance leichtfertig verspielte, mehr als nur Popcorn-Kino zu sein. Hier gibts ne ausführliche Rezension.

2. Ich kann und will es nicht mehr hören, dass ____ .

3. Kaum vorzustellen, dass ____ . Ich hab ne Menge Fantasie 😉

4. Wenn ich nur mehr freie Zeit zur Verfügung hätte, würde ich wahrscheinlich noch effektiver prokrastinieren.

5. ____ war mal wieder richtig originell und einfallsreich, schließlich ____ . Mir fällt gerade tatsächlich kein originelles Werk ein. Allerdings – von einem gewissen Standpunkt aus, gibt es das ohnehin nicht und alles ist nur eine Variation bereits vorhandener Erzählungen.

6. Es wäre doch großartig, wenn auch Harry Potter den Sprung auf den TV-Bildschirm schaffen würde. Im Film kann der Stoff unmöglich vollständig eingefangen werden, eine sieben Staffeln umfassende Serie wäre hier nahezu perfekt – und würde, nur mal so am Rande – auch dafür sorgen, dass die Protagonisten tatsächlich das Alter ihrer schauspielerischen Pendants hätten.

7. Zuletzt habe ich den Piloten von True Detectives erster Staffel gesehen und das war einfach an der Zeit und kann ich all denen, die es ebenfalls seit ner Ewigkeit vor sich herschieben nur dringend empfehlen, weil ____ .

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Media Monday #271

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Den Media Monday gibts hier, mein Geschreibsel über Filme künftig hier, neulich dem Verhältnis von Kino und Serie sowie der Rezension zu 47 Ronin.

1. Für den September habe ich mir vorgenommen, die großen Pläne konsequent(er) zu verfolgen.

2. The Seventh Son reizt mich thematisch ja schon, jedoch halten eine der letzte Trailer, der ziemlich beschwerliche Produktionsverlauf und die teils ziemlich üblen Rezensionen immer von der Sichtung ab.

3. DVD, Blu-ray oder Stream? Ein Stream ist bei mir die pragmatische Lösung, wenn ein Film gerade gesehen werden will, meistens zum ersten Mal. Die besonderen Filme (oder prinzipiell eigentlich alle) will ich schon ganz gerne auch im Regal stehen haben. DVD und Blu-ray sind quasi das Gleiche, meistens greif ich wegen der höhere Qualität hier zur Blu-ray, wenn auch die Anzahl an DVDs in meinem Regel noch höher ist.

4. ____ ist so das mitunter gruseligste, was ich in letzter Zeit gesehen habe, schließlich ____ . Gesehen Stranger Things, auch wenn ich das zwar stellenweise sehr spannend aber nicht unbedingt gruselig fand. Aber ich les momentan Stephen Kings Es endlich einmal und das hat es durchaus in sich.

5. Bei ____ schreckt mich vor allem ab, dass ____ . Siehe Frage 2

6. Scott Pilgrim vs. the World entspricht exakt meinem Humor, denn er ist stellenweise durchaus ziemlich sarkastisch, manchmal auch beinahe düster, nimmt sich aber zu keinem Zeitpunkt ganz ernst.

7. Zuletzt habe ich Fluch der Karibik Teil 1 gesehen und das war auch bei der x-ten Sichtung noch unterhaltsam, weil ____ .

Where we're going we don't need roads!