Fünf Buchvorsätze 2014 – Fazit

Buch

Pläne wie Vorsätze werden ebenso schnell gemacht, wie vergessen.

Im Mai wurde ich im Zuge eines Stöckchenspiels von Hemator aufgefordert, fünf Buchvorsätze für 2014 zu nennen – Zeit eine Bilanz zu ziehen!

Stephen King – Schwarz (Der dunkle Turm): Check

In Schwarz jagt der Revolvermann Roland einen schwarzen Mann durch eine düstere und zerstörte Welt. Nüchtern, kompromisslos, packend – King hat einfach dieses gewisse Etwas. Rolands Reise wird sachlich, beinahe dokumentarisch geschildert, wirft mehr Fragen auf als beantwortet werden. Nicht nur der Revolvermann streift ziellose umher, auch der Leser weiß nicht so recht wohin dieses Meisterwerk ihn führen wird und kann doch nicht das Buch zur Seite legen.

Jeff Lindsay – Dämon: Nope

Weder in Buch-, noch in Serienform wurde die Geschichte des beliebten Massenmörders fortgesetzt. Die Serie steht definitiv noch auf der Liste, die Bücher wurden prioritätsmäßig deutlich nach hinten verschoben.

Rick Yancey: Der Monstrumologe und Rick Yancey: Der Monstrumologe und der Fluch des Wendigo: Check

Ganz ehrlich? Ich habe hier einen neuen persönlichen Top5 Autor gefunden. Rick Yancey hat einen überragenden Schreibstil, recherchiert ausführlich und liefert dem wissenden Leser zahlreiche Leckerbissen, scheut sich nicht vor kompromisslosen (und realistischen) Grausamkeiten, ohne sich aber an diesen zu ergötzen. Genau so möchte ich meine Fantasy serviert bekommen!

Joseph Campbell: Der Heros in tausend Gestalten: Nope

Leider immer noch nicht vollständig durch, lediglich auszugsweise bearbeitet. Und ja, ich meine tatsächlich bearbeitet, da ich mich noch ein wenig mit Dramaturgie und Filmästhetik beschäftigt habe und Campbells Buch längst zu einem Standardwerk wurde.

Drew Karpyshyn: Darth Bane – Die Regel der Zwei: Nope

Wenn ich bei meinen Eltern bin wird zwar gelegentlich im ersten Teil ein wenig geblättert, aber den wirklich noch einmal durchlesen um dann Teil zwei in Angriff zu nehmen ist derzeit irgendwie nicht drin.

Sechs Bücher auf der Liste – drei geschafft. Traurigerweise muss ich sagen, dass das eine überraschend gute Bilanz ist. Zu Schulzeiten wurde ein 800 Seiten Buch in zwei Wochen durchgelesen und der nächste Schinken wurde in Angriff genommen. Aber jetzt? Im Laufe des Studiums wird soviel gelesen, meist kompliziert und fremdsprachlich, so dass das Bedürfnis ein Buch für einen gemütlichen Abend in die Hand zu nemen stark geschwunden ist. Viel eher wird der Tag elektronisch – sei es mit Computer, Xbox Film oder Tablet -ausklingen gelassen. Eigentlich schade.

Aber naja: Neues Jahr, neuer Versuch, neues Glück!

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4 Kommentare zu “Fünf Buchvorsätze 2014 – Fazit”

  1. Irgendwie scheint es so zu sein, dass jeder von seinen 5 Vorsätzen genau 2 geschafft hat. Hab ich bisher von mehreren gehört und war bei mir auch so.

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